Tannen:
  • Nordmanntanne (Abies nordmanniana)
    Die Nordmanntanne ist ein sehr beliebter Weihnachtsbaum. Sie ist vor allem wegen der Haltbarkeit ihrer Nadeln auch für relativ warme Räume gut geeignet. Die Nadeln sind weich und bedeuten so auch für kleinere Kinder keine Unfallgefahr. Beheimatet ist dieser Nadelbaum vor allem in Georgien und der Türkei.

  • Koreatanne (Abies koreana)
    Der Charme der Koreatanne liegt in ihrer etwas eigenwilligen Form. Sie besitzt schöne weiche Nadeln, deren Unterseite heller als die Oberseite ist. Hinsichtlich ihrer Haltbarkeit ist die Koreatanne ähnlich der Fichte einzuordnen. Diese Tanne eignet sich sehr gut als sogenannter Topfbaum und kann im Frühling mit einem guten Anwachserfolg ins Freie ausgepflanzt werden.

  • Edeltanne (Abies nobilis)
    Die Edeltanne ist ein schöner Weihnachtsbaum mit dichten, etwas kürzeren Nadeln. Sie wächst sehr langsam und ist deshalb in unserer Vorgebirgsgegend nur sehr schwierig aufzuziehen. Das Reisig der Edeltanne wird häufig als Schmuckreisig in Gebinden verwendet. Infolge ihres langsamen Wuchses bildet die Edeltanne einen meist recht kräftigen Stamm aus.

  • Coloradotanne (Abies concolor)
    Als Weihnachtsbaum ist die Coloradotanne noch recht unbekannt. Sie hat etwas längere, aber sehr weiche grüne bis stahlblaue Nadeln. Der Wuchs der Coloradotanne ist nicht immer gleichmäßig. Die Coloradotanne eignet sich gut als Schmuckbaum im Garten.
Fichten:
  • Blaufichte (Picea pungens glauca)
    Für zahlreiche Menschen ist die Blaufichte der eigentliche Weihnachtsbaum. Die Nadelfarbe reicht von grün bis stahlblau. Sie ist besonders wegen ihres dichten Wuchses und der gleichmäßigen Form sehr beliebt. Der eigentliche Geruch eines Weihnachtsbaumes ist bei der Blaufichte sehr ausgeprägt und die Nadelhaltbarkeit ist gut einschätzbar. Ein kleiner Wermutstropfen - die Nadeln der Blaufichte 'stacheln'.

  • Serbische Fichte (Picea abies)
    Die Serbische Fichte ist besonders wegen ihrer ansprechenden, schlanken Form beliebt. Anders als die Rotfichte besitzt die Serbische Fichte weiche Nadeln. Die Nadelhaltbarkeit ist ähnlich die der Rotfichte.

  • Rotfichte (Picea abies)
    Die Rotfichte war in früheren Zeiten als Weihnachtsbaum sehr beliebt und konnte direkt aus dem Wald geholt werden. Die Nadeln sind sehr kurz. Allerdings hält die Nadelhaltbarkeit hohen Ansprüchen nicht stand. Die Rotfichte ist als Terrassenbaum vor allem wegen seines recht niedrigen Preises sehr beliebt.
Kiefern:
  • Kiefer (Pinus nigra)
    Kiefern sind langnadlige Nadelbäume, deren Nadeln sehr lange halten. Der Baum ist gut geeignet für trockene und warme Räume. Der Wuchs der Kiefer ist sehr offen, d.h., zwischen den einzelnen Etagen ist meist ein recht großer Abstand.